Nix für schwache Nerven!

Am Wochenende vom 2. bis 4. Oktober 2020 fand auf der Burg Dohna bei Dresden das zweite Klettercamp der Royal Rangers O6 (Region Ostsachsen) statt. Aber auch Rangers der Region Westsachsen waren vertreten.

 

Start war am Freitag mit dem Aufbau der Kohten und Jurten im Ranger-Style. Beim gemeinsamen Abendessen (Hot Dogs) und danach auch beim Lagerfeuer konnten neue Freundschaften geknüpft und alte wieder ganz neu aufgelebt werden. Nach einer kurzen Nacht und einem wunderschönen Sonnenaufgang - mit Lobpreis begleitet - ging es auch schon zum Klettern an den Felsen. Auf mehreren Routen mit verschiedensten Schwierigkeitsgraden kam jeder auf seine Kosten. Für uns Anfänger war „Der alte Weg“ perfekt zum Ausprobieren und Grenzen austesten. Und egal wie schwer der Aufstieg war, am Ende sind wir alle hoch gekommen und konnten die wundervolle Aussicht genießen. Bis es dann wieder gerade herunter zum Abseilen ging. Die „Profis“ waren in der Zeit schon auf der großen Tour und insgesamt fünf Stunden mit Raufklettern und Abseilen beschäftigt.

 

Über Nacht wurden wir leider von einem Regen überrascht, sodass wir am nächsten Tag nicht nochmal am Fels klettern konnten. Aber unsere super Campleitung hatte natürlich auch dafür einen Plan B. Zusammen fuhren wir an die Streichholzbrücke bei Klingenberg. Während die einen die Brücke zum Abseilen und Hochklettern vorbereiteten, spielten wir anderen ein paar Geländespiele. Dann ging es zur Brücke. Nix für schwache Nerven, kann ich sagen. Für das Abseilen musste ich über das Geländer der fast 100 Jahre alten Brücke klettern - gesichert natürlich - und mich dann langsam fallen lassen. Mit nichts außer 10 Meter Luft zwischen dem Boden und mir, ist das einfacher gesagt als getan. Trotzdem war das Gefühl einfach unglaublich, dann an ein paar Seilen auf den Boden zu gleiten. Von unten ging es dann mit Armkraft wieder auf die Brücke. Was von unten leicht aussah, hat mir selbst noch Tage danach Muskelkater beschert.

 

Nach einem kurzen Abbau war das Klettercamp 2020 auch schon wieder zu Ende. Ich kann sagen, ein echtes Abenteuer! Danke an die Campleitung und alle die dabei waren!

 

 

von Hanna R.