· 

Versprochen!

Unser erstes Camp - welches unter dem Motto "Das Versprechen" stand - ist leider schon wieder vorbei. Was wir dabei erlebt haben, könnt ihr hier im Camp-Tagebuch unseres Stammleiters nachlesen!

 

 

Am Sonnabend fahren drei Mitarbeiter unseres Stammes zum Vorcamp. Zusammen mit Mitarbeitern der anderen vier teilnehmenden Stämme werden an zwei Tagen die zentralen Bauten wie Waschzelte und Theaterjurte, das Küchenzelt sowie das Camptor aufgebaut. Am Sonntag Nachmittag feiern wir gemeinsam einen inspirierenden Gottesdienst.

 

Dann ist es soweit, Hannah und unsere Kids treffen am Montagvormittag ein. Der Aufbau der Teambereiche mit Kohte und Esstisch ist spannend. Feuertisch sowie der Arbeitsbereich zum Brennholz machen werden aufgebaut, schließlich kochen Pfadfinder ja - so oft es geht - ihr Essen auf dem Holzfeuer. Unser Stamm ist mit drei Teams dabei: Die "Tapferen Tiger" (mit Unterstützung aus dem Löwinnenteam), die "Löwen" und die "Schwarzen Panther". Das ist für uns eine große Herausforderung als Campneulinge, aber ein Campscout hilft uns dabei. So können wir alle essen und haben ein Dach für die Nacht. Am Abend genießen wir die erste Abendveranstaltung mit dem Start des Theaters. Eine super Sache. Ziemlich müde geht es in die Schlafsäcke.

Dienstag: Wecken, Frühstück (natürlich in den Teambereichen). Dann Camprunde mit der Theaterfortsetzung. Das Fertigbauen der Teambereiche ist wichtig für uns... Da wir noch nicht allzu geübt sind dauert das recht lange. Und überhaupt, so ein Pfadfinder findet immer etwas zum Verbessern an seinen Bauten. Nachmittags ein Highlight: die Camp-Olympiade. Gestaltet wird sie von den Pfadrangern. Viele lustige, aber auch anstrengende Wettspiele und das dazugehörende Punktesammlen nehmen uns ein. Mich beeindruckt besonders der Wettbewerb, als zusammengewürfelte Teams so nebenbei einen Team-Song/-Rap kreieren, der dann vor einer Jury vorgetragen und bewertet wird. Danach Abendessen und Abendveranstaltung, natürlich wieder Theater. Campalltag zieht ein.

Am Mittwoch der gleiche Start, Campalltag halt. Nicht so ganz. Heute nimmt das Campspiel langsam Fahrt auf. Jedes Team spielt mit und hat die Rolle des Helden aus dem Theaterstück. Gesucht werden dabei die anderen Rollen aus dem Stück. Aber nicht die dort Spielenden. Das wäre viel zu leicht. Stattdessen erhalten jeden Tag mehr Mitarbeiter ganz geheim eine Rolle aus der dargestellten Geschichte zugewiesen und müssen durch Befragung durch die Teams ermittelt werden. Am Nachmittag ist Besucherzeit. Eltern, Gemeinde und verhinderte Mitarbeiter sind eingeladen unser Camp zu besuchen. Während dieser Zeit gibt es jede Menge Workshops: Minifeuer basteln, Ledersäckchen herstellen, Speckstein schnitzen, Bogenschießen, Wasserbomben schleudern, Schmuck anfertigen und vieles, vieles mehr ist zu erproben.

Donnerstag: Das Camp geht wie nun schon gewohnt weiter, vormittägliche Camprunde und Abendveranstaltung begeistern immer neu durch viel Zeit zum Singen und Gott loben, das Theaterstück und die Botschaften unseres Camppastors, gemeinsame Gebetszeiten. So wird unser Glaube gelebt, vertieft und neu entfacht. Es ist gut mit unserem Gott zu leben. Nachmittags werden nochmal die meisten Workshops angeboten. Ach so, Thema weiterbauen und nie ganz fertig sein: Seit gestern gibt es auf dem Camp eine Schaukel. Sehr beruhigend zwischendurch mal darauf zu sitzen ...

Schon der letzte Tag: Freitag. Der Vormittag startet noch so wie an den vorangegangen Tagen: Zur Camprunde der Abschluss des Theaterstücks. Dann beginnt der Abbau. Jetzt, wo man sich gerade eingelebt hat. Also wieder anpacken für Alle. Teambereiche und zentrale Bauten werden zeitgleich auseinandergenommen. Am Nachmittag folgt der "Rangerrechen": Alle bilden eine Linie und gehen gemeinsam den gesamten Platz ab, um Liegengelassenes aufzusammeln. Auch das gehört für uns zum Pfadfindersein dazu, dass wir den Ort, den wir genutzt haben, möglichst besser hinterlassen, als wir ihn vorfanden. Dann kommt die Abnahme und die Abschlussrunde. Das Camp ist beendet und die Aufnäher werden verteilt.

Nach dem Abholen der Kinder werden von einigen Mitarbeitern noch die restlichen Bauten beräumt und dann passiert es: Ein Gewitter mit starkem Regen flutet den gesamten Platz mehrere Zentimeter tief. Was für ein Geschenk von unserem Gott: Der Regen kommt, nachdem fast alle Kohten und Zelte verpackt und die Kinder abgereist sind.

Wir sind dankbar für eine großartige Zeit mit vielen Eindrücken und Erlebnissen! Ich hoffe, wir vergessen sie nicht und bewahren alles Gute daraus. Einige weitere Impressionen könnt ihr euch auch noch im folgenden Video ansehen:

 

 

von Ralf